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Willkommen                                                    in der Naturheilpraxis Kerngesund   


Trauma auflösen


Ein Trauma ist etwas sehr individuelles. Während bei einigen die Scheidung der Eltern, der Tod eines geliebten Menschen oder ein Unfall ein Trauma auslöst gibt es Menschen, denen solche Erlebnisse ebenfalls zu schaffen machen, es belastet sie aber nicht über Jahre hinweg. In den letzten Jahren hat sich in der Trauma-Therapie vieles getan.

Bisher wurde ein Trauma immer so behandelt, dass der Traumatisierte „gezwungen“ wurde, sich damit auseinander zu setzen. Er sollte über das Erlebte sprechen und im wahrsten Sinne des Wortes dagegen arbeiten. Eine entsprechende Therapie war nicht nur zeitaufwändig sondern führte dazu, dass das Trauma durch die Auseinandersetzung wieder und wieder erlebt wurde. Vermutlich führte eine solche Therapie eher zu einer Art Abstumpfung als zu einer echten Heilung und die Erfolgsquote ist zudem nicht sehr hoch. Problemtisch dabei ist vor allem, dass der Körper dadurch immer wieder in diese Schockstarre versetzt wird. Ein Trauma entsteht vor allem dann, wenn man sich einer Situation gegenüber sieht, die man nicht beeinflussen kann. Stirbt ein geliebter Mensch kann man nur daneben stehen und zusehen und nicht aktiv eingreifen. Gleiches gilt für einen Unfall oder Missbrauch. Der Körper – und mit ihm oft auch der Geist – verfällt in Schockstarre oder im umgekehrten Fall in eine Fluchtreaktion, an der zahlreiche Mechanismen im Körper beteiligt sind.

Setze ich mich nun mit diesem Thema immer wieder auseinander laufen immer wieder die gleichen Muster ab. Das kann einerseits zu Depressionen, Antriebslosigkeit oder Kontaktverlust zum eigenen Körper führen. Andererseits kann das System auch in ständiger Alarmbereitschaft verharren was wiederum zu Nervosität, Konzentrationsstörungen, Schlafproblemen, Angst- und Wutattacken führt. Inzwischen geht man das Thema Trauma auflösen anders an. Bisher befasste man sich mit den seelischen Auswirkungen weshalb die Psychotherapie der passende Ansatz schien. Inzwischen gibt es die Traumatherapie, die sich vor allem mit den körperlichen Problemen und dessen Heilung auseinander setzt. Durch das Trauma ist der Körper nicht mehr in der Lage sich zu entspannen. Würde man jetzt mit Psychotherapie arbeiten, bei der das traumatische Erlebnis immer wieder zur Sprache kommt, wird auch jedes Mal wieder der schockartige Zustand aktiv. In der Traumatherapie verfolgt man einen anderen Ansatz. Hier wird eine Situation herbeigeführt, in der man sich entspannen kann. Das kann der Moment sein, in dem zum ersten Mal die Tränen flossen oder man eine Person gesehen hat, bei der man sich sicher gefühlt hat. Der Körper entspannt sich beim Erinnern an diesen Moment ganz automatisch.

Neben der Traumatherapie gibt es noch weitere Ansätze, um ein Trauma zu lösen. Wie hier schon beschrieben beeinflusst ein Trauma nicht nur unser aktuelles Leben sondern kann auch aus früheren Leben mitgenommen worden sein. Ein Trauma wird nicht nur im Nervensystem gespeichert sondern hinterlässt auch Spuren in der Aura. Im jetzigen Leben kann sich so ein altes Trauma durch körperliche Probleme und Einschränkungen bemerkbar machen. Da es kaum möglich ist, sich bewusst an ein solches Trauma zu erinnern greift die Traumatherapie dort nicht. Alternativ lässt sich ein solches Trauma durch Aurachirurgie auflösen. Wer sich selbst ein wenig damit beschäftigen möchte findet hier ein Formular, in dem auch steht, wie man ein altes Trauma auflösen kann.