Ihr Titel

Willkommen                                                    in der Naturheilpraxis Kerngesund   

 

Die Macht der Umkehrung


Wir alle kennen sie und haben sie – diese kleine Stimme in unserem Kopf, die uns stets etwas zuflüstert. Wir sind daran gewohnt ihr zuzuhören und ihr Glauben zu schenken – bedingungslos. Sie ist da wenn ich etwas in meinem Leben ändern möchte. Möchte ich beispielsweise abnehmen und verzichte ich ständig auf leckeres Essen ist sie da und flüstert:

Vielleicht solltest Du es besser mit Sport versuchen. Dann überlege ich kurz ob das eine Option wäre. Und die Stimme sagt: Besser nicht, Du bist so unsportlich, das wird nie etwas. Und schon plumpse ich faul auf die Couch, eine Tüte Chips in der Hand weil ich frustriert bin. Binnen einer Sekunde ist mein Abnehmprojekt komplett gestorben und ich bleibe weiter fett.

Dieses Szenario lässt sich auf zahlreiche Situationen in unserem Leben ummünzen. Diese Stimme in unserem Kopf hat wahnsinnig viel Macht über uns. Sie bestimmt unser Leben, nicht wir. Doch woher kommt sie eigentlich? Und was würde passieren, wenn ich ihr nicht glauben würde sondern einmal hinterfrage, ob es die Wahrheit ist, was sie sagt? Diese Stimme in uns setzt sich aus unseren Glaubenssätzen zusammen, die wir so in unserem Leben gesammelt haben. Dahinter stecken Erfahrungen und diese speisen die Stimme. Dafür reicht ein negatives Erlebnis und schon sitzen wir in der Gedankenfalle. In der Schule hatten wir beispielsweise einen schlechten Tag beim Sport. Seit ein paar Tagen schmerzen die Beine und wir schlafen schlecht. Die Hormone spielen verrückt weil wir mitten in der Pubertät stecken. Körper und Gehirn befinden sich in einer sensiblen Wachstumsphase und die Beine sind irgendwie gerade länger als noch vor ein paar Tagen und der Umbau im Hirn sorgt dafür, dass wir etwas unkoordiniert sind. Und dann auch noch Schulsport. Beim Ballwurf treffen wir fast den Nebenmann und nicht die Ziellinie. Beim Weitsprung plumpsen wir wie ein Sack Mehl in den Sandkasten. Und beim Weitsprung stolpern wir über die Hürde. Kurzum, katastrophaler könnte es kaum sein. Und schon heißt es: Du bist unsportlich.