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Willkommen                                                    in der Naturheilpraxis Kerngesund   


Biologisches Körperfeedback


Kommunikation ist ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens. Dabei bedienen wir uns hauptsächlich der Sprache, aber auch die Mimik und nicht zuletzt die Körpersprache geben Aufschluss darüber, was wir sagen wollen. Körperhaltung hat viel mit unserer inneren Einstellung und mit uns selbst zu tun.

Das gute daran ist, man kann dies ändern und sich die positiven Auswirkungen zunutze machen. Einige unbewusste Kommunikationssignale sind uns dabei bekannt. Sitzt uns jemand mit vor dem Körper verschränkten Armen gegenüber signalisiert er damit unbewusst eine ablehnende Haltung. In der Psychologie macht man sich einige dieser Körperhaltungen zunutze und jeder kann sie auch daheim üben, beispielsweise vor dem Spiegel. Sich selbst im Spiegel anlächeln ist eine Übung, die Glücksgefühle ausschüttet und so dazu führt, dass wir uns direkt besser fühlen. Eine aufrechte Haltung mit geradem Rücken und erhobenem Kopf ist die passende Übung für alle, die mehr Selbstvertrauen brauchen.

Mit dem biologischen Körperfeedback lassen sich körperliche Probleme ebenso in den Griff bekommen wie mentale. Nackenschmerzen können beispielsweise daher kommen, dass wir versuchen uns klein zu machen, aber auch, dass wir uns schuldig fühlen. Wir ziehen den Kopf ein, machen uns kleiner als wir sind. Ähnlich wie eine Schildkröte, die sich aus Angst in ihren Panzer zurückzieht. Üben wir stattdessen eine aufrechte Haltung mit erhobenem Kopf hat das nicht nur körperlich sondern mental Auswirkungen. Vor einigen Jahren wurden dazu ein paar interessante Versuche durchgeführt. Eine Gruppe Menschen absolvierte einen Intelligenztest und sollte anschließend Sitzmöbel testen. Die Menschen in Gruppe 1 bekamen Stühle, auf denen man aufrecht sitzen musste, Gruppe 2 solche, auf denen sie in eher gekrümmter Haltung saßen. Allen erzählte man dann, dass sie den Intelligenztest mit Bravour bestanden hatten. Anschließend befragte man sie, wie stolz sie auf einer Skala von 1-10 auf sich waren. Welche Gruppe war wohl stolzer auf sich? Diejenigen, die ihr Ergebnis in gekrümmter oder in aufrechter Haltung erfuhren?

In einem weiteren Versuch konnte man beweisen, dass diejenigen, die eine schwierige Aufgabe in einer aufrechten Haltung absolvieren sollten wesentlich mehr Durchhaltevermögen bewiesen als diejenigen, die ihre Aufgabe gebückt durchführen mussten. Die Aufgabe dauerte lediglich 8 Minuten, aber nun stell Dir vor, wie sich so eine Haltung auf einen kompletten Arbeitstag mit bis zu 8 Stunden auswirken kann. Bei einem weiteren Experiment ging es um Kekse und die Armhaltung. Auf einem Tisch vor den Probanden standen Kekse. Die eine Gruppe sollte mit der Hand von oben auf die Tischplatte drücken, die andere von unten. Diejenigen, die von unten gegen die Platte drückten, aßen deutlich mehr Kekse als diejenigen, die von oben drückten. Psychologisch lässt sich das recht einfach damit erklären, dass das Beugen des Armes, also das Drücken von unten, dem Gehirn unbewusst eine „Komm her“ Haltung einnehmen lässt. Umgekehrt signalisiert das Drücken von oben eine „Geh weg“. Nun ist das alles allerdings nicht ganz so einfach, denn es genügt meist nicht, standardisierte Handlungen auszuführen, um etwas zu ändern und um lang eingeübte mentale Muster gänzlich auszumerzen. Schließlich sind wir alle Individuen und müssen uns mit der jeweiligen Körperhaltung auch wohlfühlen. Zusammen mit einem Therapeuten kann man seine individuellen Muster herausfinden und neu erlernen. Das wiederum wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.