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Willkommen                                                    in der Naturheilpraxis Kerngesund   


Weshalb eine gesunde Ernährung wichtig ist


Wer auf seine Gesundheit achtet weiß, dass eine gesunde Ernährung zum Erhalt selbiger wichtig ist.

In der heutigen Zeit ist es jedoch zugleich so einfach und so schwierig wie nie, in Sachen Ernährung alles „richtig“ zu machen. Tagtäglich prasseln auf uns neue Empfehlungen ein und in Studien wird alles mögliche untersucht. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an die Studie über Kaffee, in der behauptet wird er sei schädlich und entwässere. Nur wenig später gab es wieder eine Studie, welche die erste widerlegte. Seitdem können wir wieder beruhigt unseren Kaffee trinken.

Dann gab es da noch eine Studie, in der Vitamin E untersucht wurde. Vitamin E gehört zu den lebenswichtigen Vitaminen und chemisch betrachtet besteht es aus 16 fettlöslichen Substanzen. Vitamin E wehrt freie Radikale ab, lässt die Haut weniger schnell altern, sorgt für die Fruchtbarkeit und vieles mehr. Und dann kam eine Studie zu dem erschreckenden Ergebnis, das Vitamin E gar nicht so gesund sei – vor allem nicht für Raucher. Die Studie musste abgebrochen werden, weil die Sterblichkeitsrate stieg. Das ist es, was man überall über diese Studie lesen kann. Was einem aber keiner sagt: In der Studie wurde alpha-Tocopherol gegeben, ein Bestandteil des Vitamin E (wir erinnern uns, es besteht aus 16 Substanzen). Neben dem alpha-Tocopherol gibt es auch noch beta-, gamma und delta-Tocopherol. Gibt man nun zuviel alpha-Tocophreol senkt dieses das beta-Tocopherol. Hier werden also Äpfel mit Birnen verglichen und uns wird dann gesagt, dass Vitamin E – wir sprechen hier von der künstlich hergestellten Form – schädlich sei. Nichtsdestotrotz ist Vitamin E in seiner natürlichen Zusammensetzung wie es in vielen pflanzlichen Ölen vorkommt essentiell für den menschlichen Körper.

Ständig gibt es neue Studien, die zu einem Entschluss kommen – um kurz darauf wieder über den Haufen geworfen zu werden. In Tierversuchen und später auch in anderen Untersuchungen wird stets mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderem experimentiert, und das in Formen, wie sie in der Natur gar nicht vorkommen. Stets werden die empfohlenen Dosierungsmengen angepasst – je nach Forschungsfortschritt nach oben oder nach unten. Bis vor einigen Jahren war beispielsweise noch unbekannt, wie wichtig die Rolle von Vitamin D ist. Wir nehmen es in sehr geringen Mengen über die Nahrung auf, das meiste wird durch Sonneneinstrahlung synthetisiert. Sitzen wir den ganzen Tag in schattigen Häusern und benutzen im Sommer fleißig Sonnencreme leiden wir an Vitamin-D-Mangel. Der führt zu Depressionen, Asthma, Infekten, Autoimmunkrankheiten und Krebs. Vitamin D wiederum steht im Zusammenhang mit Calcium. Und ganz am Ende – oder Anfang – der Kette steht Magnesium, das wiederum als Katalysator fungiert und nur mit genügend Magnesium im Körper können die zahlreichen Vitamine, Spurenelemente und Mineralien aufgenommen und verwertet werden.

Insgesamt braucht unser Körper 91 Vitalstoffe von denen die Bedeutung vieler noch gar nicht erforscht ist. Doch jeder dieser Vitalstoffe ist wichtig und es gibt auch nicht das EINE Lebensmittel, das uns mit all dem versorgt – von künstlich hergestellten Pillen einmal ganz zu schweigen. Überlegt man einmal, in welcher Zeit der Mensch entstanden ist, wie er gelebt und gegessen hat kommt man schnell zu dem Schluss, dass eine Tiefkühlpizza, Aufbackbrötchen, Wurst und Käse in Kombination mit zu wenig Bewegung im Sonnenlicht krank machen müssen. So lange etwas keine Schale und keinen Kern hat, nicht auf einer Weide stand, in einem Fluss oder dem Meer schwamm kann es uns nicht mit dem versorgen, was wir brauchen. Daher ist eine abwechslungsreiche und möglichst naturbelassene Ernährung für die Gesundheit so wichtig.