Ihr Titel

Willkommen                                                    in der Naturheilpraxis Kerngesund   


Energie folgt der Aufmerksamkeit


Früher war alles besser – ein Gedanke, der sich dieser Tage immer wieder in unser Denken, Fühlen, Sprechen und Schreiben einschleicht. Wohin man blickt wird gewettert – gegen unsinnige Gesetze, Bevormundung, Überwachung, Krieg, Flüchtlingsströme. Jeder hat seine eigene Meinung dazu, weiß es besser.

Es wird debattiert, gestritten, Vorschläge gemacht und demonstriert. Die Welt ist in Aufruhr. Es fällt leicht, Schreckensszenarien zu zeichnen denn der Schrecken scheint überall zu lauern. Das 21. Jahrhundert scheint ein besonders furchtbares Zeitalter zu sein. Blicken wir allerdings zurück wird schnell klar, dass es die letzten 2000 Jahre keineswegs irgendwo besser aussah. Die Liste der Kriege ist lang und wird es vermutlich immer bleiben. Gleiches gilt für Seuchen, jedes Zeitalter hat seine eigene Plage. Waren es früher Pest, Cholera, die spanische Grippe und Pocken ist es heute HIV.

Der Unterschied liegt darin, dass wir heute ganz andere Möglichkeiten haben, damit umzugehen. Wir sind informiert und wissen Bescheid, etwas, was unseren Vorfahren oft nicht gegeben war. Wir haben die Mittel und Wege um uns zu informieren und genügend Wissen und Intelligenz, um Dinge zu hinterfragen. Wir sollten hinterfragen, was wirklich hinter dem steckt, was uns erzählt wird. Die Medien zeigen vor allem das, was wir sehen und glauben wollen. So wird unser Fokus bewusst auf etwas gerichtet. Die Welt ändert sich nicht und im Prinzip kämpfen wir seit Jahrtausenden gegen die selben Probleme an. Wir fühlen uns macht- und hilflos und versuchen daher, dagegen anzugehen. Wir schimpfen, wettern, regen uns auf. Vergeuden unsere Energie und kämpfen wahrhaft gegen Windmühlen.


Alte Muster oder Energie sinnvoll einsetzen?

Es sind alte Muster, die da in uns ablaufen. Dabei wäre es im Prinzip so einfach, unsere Energie anderweitig einzusetzen. Wenn jeder seine persönlichen Konsequenzen aus dem zieht, was in der Welt passiert, ändert sich wirklich etwas. Es ist ein mit gutem Beispiel vorangehen. Verantwortung übernehmen. Für mich selbst und für die Welt da draußen. Wenn ich etwas gegen Massentierhaltung habe dann kann ich entweder an Unterschriftenaktionen teilnehmen und auf der Straße demonstrieren. Oder ich ziehe für mich die Konsequenz, kein Fleisch aus Massentierhaltung mehr zu kaufen. Ich kann mich herausreden und sagen: Das kann ich mir nicht leisten, das ist zu teuer. Oder ich kann sagen: Ich esse weniger Fleisch, dafür ist es von gesunden Tieren. Während ersteres der bequeme und vor allem materiell orientierte Weg ist, ist der letztere unbequem. Dafür kann ich mich selbst im Spiegel ansehen und mit gutem Gewissen sagen: Ich habe MEINEN Teil dazu beigetragen, etwas für eine bessere Welt zu tun. Da sind wir dann wieder beim Prinzip: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und durch diese Energie schaffe ich es auch, wieder andere Menschen mitzuziehen.

Ich kann es schlimm finden und den Kopf schütteln, dass Parteien gewählt werden, die besser nichts zu sagen haben sollten. Oder ich bewege meinen Hintern aus dem Sessel und gehe selber wählen statt es sein zu lassen, weil man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Wir sollten uns weniger auf das Außen und mehr auf das Innen konzentrieren: Was will ich wirklich, was kann ich tun und wo kann ich meinen Teil dazu beitragen, für eine bessere Welt zu sorgen? Wir haben die Wahl. Immer.