Den alten Griechen – wie auch den Römern – haben wir wahrlich vieles zu verdanken. Dazu gehören mathematische und philosophische Erkenntnisse ebenso wie Beton und Pflasterstraßen. Eine dieser Erkenntnisse ist der goldene Schnitt. Dieser bezeichnet das Teilungsverhältnis einer Größe oder einer Strecke.

Mathematisch und als Zahl ausgedrückt beginnt sie mit 1,618033 und geht ins unendliche. Damit ist sie eine einzigartige Zahl. Beispiele für den goldenen Schnitt findet man in einem Pentagramm. Dabei ist das Verhältnis der langen Seiten zu den kurzen Abschnitten immer die Zahl 1,618033…

Außerdem gibt es noch die Fibonacci-Folge die eng mit dem goldenen Schnitt beziehungsweise der goldenen Spirale zusammenhängt. Die Fibonacci-Folge sieht folgendermaßen aus: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34 und so weiter. Dabei wird immer die letzte Zahl mit der daraus resultierenden addiert. Also erst die 1 mit der 1, dann die 1 mit der daraus resultierenden 2, die 2 mit der daraus resultierenden 5 und immer so weiter. Hat man den goldenen Schnitt erst einmal verstanden kann man sehen, dass er uns im Alltag recht häufig begegnet. Dazu zählen Gebäude wie die Cheops-Pyramide (wobei nicht bekannt ist, ob die Ägypter den goldenen Schnitt kannten), das alte Leipziger Rathaus (hier trennt ein Turm die insgesamt 21 Torbögen in 8 und 13) aber auch Blüten wie Rose, Glockenblume und Sonnenblume. Andere Pflanzenbeispiele findet man in Palmen, Kohl sowie in Kiefernnadeln und Zapfen. Auch Papier- und Bildformate orientieren sich am goldenen Schnitt.

Teilt man ein herkömmliches DIN-A4-Blatt an der langen Seite mittig entsteht dadurch ein neues Format mit den gleichen Seitenverhältnissen und man erhält 2x DIN A5. Vom goldenen Schnitt ableiten lässt sich die goldene Spirale. Setzt man zwei gleich große Quadrate nebeneinander (die als Zahl zwei Mal die 1 bedeuten) ergibt sich daraus ein Quadrat mit der Seitenlänge 2 an das man ein Quadrat mit der Seitenlänge 3 ansetzen kann und so weiter. Zieht man in jedem Quadrat einen Viertelkreis ergibt sich daraus eine Spirale die auch als goldene Spirale bezeichnet wird. Wir finden sie in Schneckenhäusern, Pflanzen und in der DNA-Spirale. Auch der menschliche Körper passt in den goldenen Schnitt beziehungsweise ist an ihn angepasst. Es kann also durchaus sinnvoll sein, sich den goldenen Schnitt immer wieder ins Bewusstsein zu rufen oder ihn bei sich zu tragen denn er kann uns wieder ins Gleichgewicht bringen.

 


 

Hilfe zur Selbsthilfe: Unsere Quicktipps für Selbstanwender

 


Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!
Kontakt aufnehmen