Ein Bann – was ist das eigentlich genau und welche Bedeutung hat er? Wenn wir ein wenig die Gedanken spielen lassen kommen wir vielleicht zuerst auf die Aussage „jemanden in seinen Bann ziehen“. Oder wir geraten in jemandes Bann. Auch „der Bann ist gebrochen“ ist ein Satz, den wir heute noch kennen und sagen.

Während ersteres bedeutet, dass wir von jemandem fasziniert oder beeindruckt sind ist ein gebrochener Bann eher ein Tabu, das gebrochen wurde. Ein Bann ist aber auch etwas, das man jemandem auferlegen kann. Beispiele dafür aus der Geschichte gibt es viele.

Kirchlicher Bann

Im kirchlichen Sinne kennen wir den Kirchenbann, auch Anathema genannt. Dabei wird jemand aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen und sich selber überlassen. Im Mittelalter nannte man das auch Exkommunikation. Das konnte für jemanden schwere Folgen haben denn damit einher ging auch der wirtschaftliche und politische Ruin. Zu dieser Zeit war die Kirche eine mächtige Institution, die überall ihre Finger im Spiel hatte. Gründe für eine Exkommunikation gab es viele. Im gemeinen Volk war das beispielsweise die Häresie, also eine Aussage oder Lehre, die im Widerspruch zu den Lehren der Kirche stand. Auch eine durchgeführte Abtreibung konnte für alle Beteiligten zu einem Kirchenbann führen. Für Priester war es der Bruch des Beichtgeheimnisses, die Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag oder Gewalt gegenüber dem Papst.

Bann im Mittelalter

Doch auch vor dem Mittelalter gab es den Bann schon auch wenn er verschiedene Namen trägt. Dieser zieht sich übrigens nicht nur durch alle Zeiten sondern auch durch die verschiedensten Völker und Religionsgemeinschaften. Bei den Germanen wurde jemand geächtet der gegen Religion oder Kult verstieß, seinen Herr verriet oder im Heer desertierte. Für den einzelnen hatte ein Ausschluss aus der Gemeinde verheerende Folgen, die wir uns heute kaum mehr vorstellen können. Die Gemeinschaft bot Schutz und Halt. Wer geächtet oder verbannt war musste für sich selber sorgen, sei es in Bezug auf Nahrungssuche, den Bau eines Hauses – natürlich außerhalb der Gemeinschaft – und war schutzlos alles ausgesetzt, was damals auf einen zukommen konnte. Natürlich war auch eine Heirat nicht möglich.

Bann in der Neuzeit

Nun könnte man meinen, das Mittelalter und damit ein Bann, das ist lange her, das ist Geschichte. Doch auch im 20. Jahrhundert gab es noch verschiedene Arten der Bannung. So wurden beispielsweise in Südafrika verschiedene Kritiker der Apartheid gebannt, darunter auch Nelson Mandela. Weitere berühmte Verbannte sind der römische Dichter Ovid der nach Rumänien verbannt wurde, Napoleon nach Elba, Dostojewski nach Sibirien, eine dänische Königin nach Deutschland sowie Kaiser Karl I. auf die Insel Madeira. Während einige Verbannungen wieder aufgehoben wurden starben viele Verbannte, ohne dass dieser „Fluch“ wieder von ihnen genommen worden ist. Mittels Aurachirurgie lässt sich ein solcher alter Bann aufspüren und lösen. Menschen mit einem solchen Bann merken, dass sie immer wieder „an die Grenze kommen“. Egal was sie tun, über einen bestimmten Punkt kommen sie nicht hinaus. Sie sind wahrhaftig in sich selbst gefangen. Anhand solcher Beispiele lässt sich schön zeigen, was mittels Aurachirurgie alles gelöst werden kann und wo die Ursachen dafür liegen können. Wer sich selbst ein wenig damit beschäftigen möchte findet hier ein Formular, in dem auch steht, wie man einen solchen Bann auflösen kann.

 


 

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