Ein Eid ist ein verbindlicher Vertrag den man eingeht. Beispiele dafür sind der hippokratische Eid den Ärzte früher schworen, der Diensteid von Soldaten und der Eid den die Schweizer Garde schwört. Sehen wir uns diese Eide einmal in ihrem Wortsinn an.

Vereidigungsspruch der Schweizer Garde:
„Ich schwöre, treu, redlich und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst [Name des Papstes] und seinen rechtmäßigen Nachfolgern, und mich mit ganzer Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, selbst mein Leben für sie hinzugeben. Ich übernehme dieselbe Verpflichtung gegenüber dem Kollegium der Kardinäle während der Sedisvakanz des Apostolischen Stuhls. Ich verspreche überdies dem Herrn Kommandanten und meinen übrigen Vorgesetzten Achtung, Treue und Gehorsam. Ich schwöre, alles das zu beobachten, was die Ehre meines Standes von mir verlangt.“

Diensteid der Bundeswehr:
„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ Der Eid kann auch ohne die Worte „so wahr mir Gott helfe“ geleistet werden.

Beim freiwilligen Wehrdienst wird dies durch ein feierliche Gelöbnis ersetzt:
„Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Ein Eid ist verpflichtend

Ein Eid verpflichtet zur Wahrheit und beschreibt wie oben schon genannt einen Vertrag. Er ist etwas intimes, persönliches und verpflichtet nicht nur zur Wahrheit sondern auch zum Tragen der Konsequenzen. Solcherlei Verträge sind uralt. Sie sind im Alten Testament ebenso zu finden wie man sie im alten Orient kannte. Interessanterweise verlangt Jesus in der Bergpredigt, keine Eide zu leisten sondern vielmehr dafür Sorge zu tragen, dass das eigene Wort auch ohne Eid und Schwur verbindlich ist. Es war daher lange im Christentum umstritten, ob ein Christ überhaupt einen Eid schwören dürfe.

Das Problem bei oben aufgeführten – und vielen anderen – Beispielen ist, dass diese Eide nicht zeitlich begrenzt sind. Darin unterscheiden sie sich beispielsweise vom Ehegelübde. Dieses endet mit den Worten: Bis dass der Tod Euch scheidet. Mit dem Tod einer der beiden Ehepartner wird dieses Gelübde also gelöst. Anders hingegen sieht es bei anderen Eiden, Gelübden und Schwüren aus, die keine zeitliche Begrenzung haben. Ein Schweizer Gardist ist also durch den Eid den er dem regierenden Papst leistet durch den Zusatz „und seinen rechtmäßigen Nachfolgern“ so lange gebunden, bis es keinen Nachfolger mehr gibt.

Ein Seelenvertrag der ewig Gültigkeit besitzt

Diese Art von Eid löst sich damit auch nicht durch den Tod des Gardisten auf, er hat auch danach immer noch Gültigkeit. Ein Eid ist ein Seelenvertrag der im Spiritual-Körper und damit in der Aura gespeichert wird. Da wir uns bewusst an einen solchen nicht mehr erinnern können wir ihn nicht einhalten und er kann daher zu einer Reihe von Problemen führen. Nun ist ein Allerweltsmensch wie Du und ich in seinem früheren Leben vermutlich kein Soldat oder ähnliches gewesen. Aber vielleicht haben wir in einem früheren Leben jemanden Treue bis über den Tod hinaus geschworen oder ewige Rache oder all diese heute so locker dahergesagten Redewendungen einst benutzt. Und so haben sie auch heute noch Gültigkeit. Dazu gehören auch in früheren Leben abgelegte Keuschheits-, Armuts- oder Schweigegelübde. Wer Probleme mit Sex, Reichtum oder dem Sprechen hat trägt vielleicht noch solch einen alten Eid oder Schwur mit sich herum.

 


 

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