Heute wollen wir uns einmal mit dem Thema Sakramente beschäftigen. Dazu bedarf es erst einmal einer Definition. Man bezeichnet damit einen Ritus, also eine rituelle Handlung, die einen unsichtbaren Gott mit einer sichtbaren Handlung verbindet. Das klingt ein wenig kryptisch, bedeutet aber im Grunde nichts anderes als eine Verbindung mit Gott einzugehen durch eine bestimmte Handlung, die jemand als Stellvertreter Gottes bewirkt.

Das einfachste Beispiel für ein solches Sakrament ist die Taufe. Dabei wird eine Handlung – das begießen mit geweihtem Wasser – verknüpft mit einem bestimmten Spruch – am Täufling ausgeführt. Im Grunde ist es nichts anderes, als ein immer gleich ablaufendes Ritual, das an jemandem in dessen Beisein abgehalten wird. Ein solches Sakrament ist immer an eine von Gott zugesagte, Heil bringende oder fördernde geistige Wirkung geknüpft. Dieses „geknüpft“ ist sehr interessant, das merken wir uns einmal für später.

Insgesamt gibt es bis zu sieben Sakramente, allerdings sind diese von Kirche zu Kirche unterschiedlich:

- Taufe
- Myronsalbung beziehungsweise Firmung
- Eucharistie (Brot und Wein)
- Beichte
- Ehe
- Weihe (für Priester)
- Krankensalbung

Außerdem zählen die Jugendweihe und die Kommunion ebenfalls dazu. Während man mit der Taufe, Firmung und Eucharistie in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen wird, Ehe und Weihe den Bund mit den Gläubigen und Gott stärken, sind Beichte und Krankensalbung Sakramente der Heilung. Die wörtliche Definition von Sakrament bedeutet übrigens „Heilszeichen, Heilsmittel, Heilsweg, sichtbares Zeichen der verborgenen Heilswirklichkeit“. Im griechischen Ursprung bedeutet es „Mysterium, Geheimnis“.

Widmen wir uns nun einmal der Taufe genauer. Was steckt eigentlich dahinter? Die Taufe geht auf Jesus zurück. Matthäus Kapitel 28, Verse 18-20. Dort steht:

“Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.”

Angefangen mit dem ganzen hat übrigens Johannes der Täufer. Der war es auch, der Jesus taufte. Interessanter Weise sprach Jesus auch erst nach seiner Auferstehung die oben geschriebenen Worte. Während die Worte, die bei einer Taufe gesprochen werden, ziemlich variieren können, ist die symbolische Handlung und das, was dahinter steckt, immer das Gleiche. Leider ist es oft weder dem Priester noch den Eltern und Taufpaten bewusst, was genau dort passiert. Da wäre zum einen das Kreuzzeichen, das dem Täufling auf der Stirn mit Weihwasser gezeichnet wird. Mit dieser Handlung wird das dritte Auge verschlossen. Und das steht in direktem Zusammenhang mit der Zirbeldrüse. In verschiedenen Traditionen wird das dritte Auge mit einem Zustand der Erleuchtung assoziiert und hat eine große spirituelle Bedeutung. Es ist das Auge, mit dem Visionen erlebt werden und mit dem man Chakren und die Aura wahrnehmen kann. Zudem stellt es im geöffneten Zustand eine Verbindung zu Gott her. Für den anderen Teil, der bei einer Taufe passiert, möchte ich an dieser Stelle auf Kurt Meier verweisen. Ab Minute 14:30 spricht der ehemalige Priester über die energetischen Verbindungen, die bei der Taufe hergestellt werden:

Neben dieser energetischen Verbindung kommt auch noch die Verwendung von Weihwasser hinzu. Dabei handelt es sich um programmiertes Wasser. Im besten Falle ist es wirklich positiv programmiert, allerdings ist Wasser wie wir ja jetzt wissen durchaus in der Lage, auch andere Schwingungen aufzunehmen – vor allem wenn es offen im Weihwasserbecken jedem zur Verfügung steht und jeder beim Verwenden ein wenig seiner eigenen Schwingungen darin hinterlässt. Da das Thema ein sehr komplexes ist wollen wir uns im nächsten Beitrag noch ein wenig näher mit den energetischen Verbindungen und Sakramenten befassen.

 


 

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