Drei Keimblätter - aus viel mehr besteht der menschliche Körper im Grunde nicht. Dies ist der Beginn einer mehrteiligen Serie über die drei Keimblätter, Stammzellen, das Abwehrsystem und hat Bezug zur Entstehung von Krankheiten. Mit dieser mehrteiligen Blogreihe soll wieder ein wenig mehr Licht ins Dunkel gebracht werden.

 

Die drei Keimblätter heißen 

  • Ektoderm
  • Entoderm
  • Mesoderm

Wir beginnen dabei von ganz vorne, bei der Befruchtung der menschlichen Eizelle. Dringt der männliche Samen in die weibliche Eizelle ein und wird befruchtet, beginnt das Wunder, das wir Leben nennen. Die befruchtete Eizelle teilt sich zu Beginn in zwei Teile. Der eine Teil wird zur Plazenta und somit zum Nährstoffversorger des kleinen Zellhaufens, welcher der andere Teil ist. Und aus diesem kleinen Zellhaufen - unsichtbar für das bloße Auge - bilden sich dann drei Keimblätter aus. 

Diese drei Keimblätter sind wie Schichten, die übereinander liegen. Am Ende bilden sie einen dreidimensionalen Körper. Dieser besteht aus einer Hülle, den inneren Organen und den Knochen. Die Hülle ist dabei eine Art Schutzschicht, die inneren Organe versorgen innen und außen und die Knochen dienen als Stütze des Ganzen. Daneben haben alle drei Keimblätter noch andere Funktionen.

  • Das Ektoderm dient der Abgrenzung
  • Das Entoderm dient der Verteilung
  • Das Mesoderm dient der Vermittlung

Interessant ist dabei vor allem der völlig andere medizinische Ansatz, der sich daraus ergibt. In der modernen Medizin gibt es beispielsweise Teile wie "das Herz", "das Gehirn", "die Lunge" und "das Verdauungssystem". Die Sache ist nur die: Das Herz besteht nicht nur aus einer Schicht. Die Koronararterien werden beispielsweise aus dem Ektoderm gebildet, der Herzbeutel aus dem Mesoderm. Rein physikalisch betrachtet sind es also zwei Teile, die zwar zusammen gehören - wie ein Ehepaar - aber nicht "verwandt" sind wie Geschwister.

Interessant ist auch, dass Teile des Atemsystems aus dem selben Keimblatt enstehen wie der Darm. Es ist wie eine Art Schlauch der sich nach oben hin zur Lunge entwickelt und nach unten zum Darm. Erkrankungen der Atemwege haben daher oft einen direkten Bezug zum Darm. Heißt: Wenn ein Schaden in der Lunge zu sehen ist, muss auch der Darm mitbehandelt werden.  

Wissen muss man auch, dass jedes der drei Keimblätter anfällig für gewisse Arten von Krankheiten beziehungsweise äußeren Einflüssen ist. So kann sich ein schwerer Schock, Verlust oder Existenzängste - also alles, was uns wirklich an die SUBSTANZ geht, auf alle Organe auswirken, die dem Entoderm unterliegen beziehungsweise sich aus diesem entwickelt haben. 

In den folgenden Beiträgen werde ich weiter darauf eingehen, welche Organe sich aus welchem Keimblatt entwickelt haben und welche Einflüsse dazu führen, dass diese Teile in unserem Körper krank werden.

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