Ich habe eben einen Artikel gelesen, der mich zum einen sehr berührt hat, zum anderen den Anstoß für diesen Beitrag hier gibt. Es geht dabei um eine Frau, die den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen hat. Die Gründe dafür lassen sich auf den ersten Blick nicht erkennen, schließlich ist man heute im Internet nicht mehr völlig anonym, vielleicht wollte sie es auch nicht genau definieren.

Unser Gehirn mag erstaunliches leisten können, aber Forscher sind nun schon wieder einmal zu dem Schluss gekommen, das unser Gehirn eben nicht alles ist. Wenn es um das Denken geht hat auch das Herz einen Einfluss – ebenso wie der Darm. Der wurde jahrelang als zweites Gehirn bezeichnet – doch nun haben wir sogar ein drittes Hirn und das schlägt in unserer Brust.

Im Grunde genommen ist es ja nichts neues. Wir wissen schließlich alle, dass es verschiedene Arten gibt, Entscheidungen zu treffen. Da wären natürlich einmal die völlig rationalen Entscheidungen, die wir mit dem Kopf, Verstand oder Gehirn treffen. Wir wägen ab, drehen und wenden Vor- und Nachteile und entscheiden uns dann. Dann gibt es auch noch diejenigen Entscheidungen, die wir „aus dem Bauch heraus“ treffen. Und zu guter letzte eben auch Herzensentscheidungen. Neu ist dabei nur, dass es nun eben wissenschaftlich bewiesen ist. Und dass das Herz völlig unabhängig vom Hirn denkt und Entscheidungen trifft. Neuronen im Gehirn sind uns bekannt aber auch das Herz hat eine ganze Menge davon – immerhin 40.000.

Interessant ist auch, dass das Herz die Entscheidungen des Gehirns beeinflusst. Dennoch denkt es völlig eigenständig und unabhängig. Dazu kommt, dass wir Herzensentscheidungen als viel besser wahrnehmen als solche, die wir rational treffen. Wir können damit viel besser und auch länger leben. Außerdem produziert das Herz Hormone, darunter Oxytocin. Durch Oxytocin werden Gefühle wie Liebe, Zuneigung und Mitgefühl intensiv empfunden. Neben den Hormonen und Neuronen gibt es noch eine weitere messbare Eigenschaft des Herz-Gehirns: Das Magnetfeld. Bei Menschen, die sich lange und intensiv miteinander unterhalten gleichen sich die Hirnwellen aneinander an – im wahrsten Sinne des Wortes liegen wir dann auf einer Wellenlänge. Inzwischen wird vermutet, dass das Herz darauf einen großen Einfluss hat. Vom Herzen ausgehend schwingt nämlich ein Magnetfeld, das 60 Mal stärker ist als das des Gehirns. Es kann noch mehrere Meter vom Körper weg gemessen werden und hat daher durchaus Einfluss auf die Menschen um uns herum.

Jeder, der schon einmal in einer Gruppe meditierender war oder sich in einem Raum voller Menschen mit positiver Energie befunden hat, hat dies schon einmal gespürt. Es ist ein Puls der alles durchdringt, im gleichen Rhythmus schwingt und uns für einen kurzen Moment glaube lässt, die Menschheit sei vielleicht doch gut und alles ist Liebe, Freude und Eierkuchen. Versuchen wir daher in Zukunft einfach mehr mit dem Herzen zu denken. Machen wir Dinge, die uns Freude bereiten, die uns mit Glück und Zufriedenheit erfüllen. Und senden wir damit genau die Art positiver Energie aus, welche die Menschen in unserer Umgebung mitreißt.

 


 

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