Wir sind mehr als die Summe unserer Teile – dieser Spruch ist abgeleitet von Aristoteles der einst sagte: Das ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Auch dabei handelt es sich um eine Abkürzung, denn eigentlich sagte er: „Das, was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, dass es ein einheitliches Ganzes bildet – nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe –, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile.

Eine Silbe ist nicht die Summe ihrer Laute: ba ist nicht dasselbe wie b plus a, und Fleisch ist nicht dasselbe wie Feuer plus Erde.“Aristoteles starb 322 vor Christus und es ist erstaunlich, dass solche Worte die Zeit überdauert haben. Das liegt schlicht daran, dass es der Wahrheit entspricht – auch heute noch. Und schade, dass heute der Berufsstand der Philosophen kein angesehener mehr ist – die Welt wäre vermutlich ein besserer Ort, wenn kluge Menschen nicht nach Reichtum trachten würden, sondern sich mit dem Denken an sich beschäftigen würden.

Aber zurück zu dem, was Aristoteles sagte. Wir sind tatsächlich mehr als die Summe unserer Teile. Um das ganze verständlicher zu machen: Rein genetisch betrachtet bestehe ich zu einem Teil aus meinem Vater und einem Teil aus meiner Mutter. Bei meiner Schwester und auch meinem Bruder ist das ebenso. Dennoch sind wir vollkommen verschiedene Personen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten. Von der Optik einmal ganz zu schweigen. Und auch wenn wir die selbe Erziehung genossen haben gehen wir nicht nur total verschieden mit Problemen um, wir leben und arbeiten auch komplett anders und haben andere Ziele im Leben. Viele Kinder stellen zudem fest, dass sie im Laufe der Zeit gewisse Eigenarten eines Elternteils übernommen haben. Wer eine ungeduldige Mutter hat stellt diesen Charakterzug vielleicht früher oder später auch an sich fest. Oder das hitzige Temperament des Vaters.

Blicken wir jetzt zurück wird klar, dass auch mein Vater eine Summe aus mindestens zwei Teilen ist – meinen Großeltern. Und gleiches gilt für meine Mutter. Es waren an meiner genetischen Zusammenstellung also nicht zwei, sondern sechs Personen beteiligt. Man geht übrigens davon aus, dass der Zufall bestimmt, wie viele Teile von wem vererbt werden. Ganz besonders spannend wird es jetzt noch, wenn man sich einmal diesen Artikel über die Ur-Eva durchliest. Ein Teil unseres Bauplans ist Uralt und wird immer weiter vererbt. Es ist daher also durchaus logisch und sinnvoll, dass wir auch von anderen Urahnen einen Teil von uns herumtragen. Und ob man das nun auf Zellebene betrachten möchte oder davon ausgeht, dass es in der Aura gespeichert wird – so oder so ist es Fakt. Bildlich gesehen sieht das Ganze dann übrigens so aus:

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