Nach der Artikelserie über das Epstein-Barr-Virus befassen wir uns nun mit einem weiteren Thema, das den Körper sehr belastet: Schwermetalle. Wir haben sie schon kennengelernt, als wir über EBV sprachen denn da, wo sich Schwermetalle im Körper ablagern, fühlt sich EBV besonders wohl. Man könnte sagen, es bildet eine schützende Mauer um das Virus - nur statt aus Stein ist sie aus Blei, Quecksilber, Cadmium oder Kupfer. Und im schlimmsten Fall besteht sie aus allem.

 

Doch wie kommt das Schwermetall eigentlich in den Körper? Und warum scheidet es der Körper nicht aus? Schwermetalle gelangen über verschiedene Wege in den Körper, vor allem jedoch über Wasser, Nahrung und Medikamente. Schwermetalle sind an verschiedenen Prozessen beteiligt, beispielsweise wird es von den Goldwäschern verwendet, gelangt ins Flusswasser und vergiftete 1999 Indianer im Amazonas. In den 1950er Jahren erlangte eine Chemiefabrik traurige Berühmtheit: Auch hier wurde zur Herstellung von Chemikalien Quecksilber als Katalysator eingesetzt, die Stoffe wurden im Meer entsorgt und Fische und Algen starben an Quecksilbervergiftung.

Fakt ist, der Körper kann es von alleine nicht wieder los werden. Unser Körper ist bei allem sehr darauf bedacht, dass unser Gehirn keinen Schaden erleidet - sei es beim Angriff von Viren, Bakterien oder eben Ablagerungen von Schwermetall. Häufig findet man es daher im Bindegewebe. Der Körper verschiebt es dort hin, aber manchmal landet es auch in den Nerven und macht dort Schäden. Man muss sich das wie eine abdichtende Masse vorstellen. Schwermetalle sind totes Material. Sie hindern die Nerven daran, Impulse weiter zu leiten. Und wenn der Körper nicht mehr weiter weiß, dann wird aus dieser Quecksilberansammlung ein Tumor. In zahlreichen Tumoren hat man Quecksilber gefunden. 

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Schwermetallbelastung im Körper auszuleiten. Dazu braucht man ein Mittel, dass diese Metalle binden kann. Algen haben sich hier als sehr nützlich erwiesen, allerdings müssen es Süßwasseralgen sein, die extra dafür gezüchtet werden. Aus diesen werden Presslinge hergestellt, die man einfach schlucken kann. Vor allem Chlorella und Spirulina haben sich hier als wertvoll erwiesen. 

Auch von Bärlauch liest man in diesem Zusammenhang oft, allerdings muss man mit diesem aufpassen. Zumindest dann, wenn noch Amalgamfüllungen vorhanden sind, da Bärlauch auch das Quecksilber aus den Füllungen lösen kann und so zu einer erhöhten Belastung führt. Auch Koriander (frisch, nicht die Samen) hat sich als wirksam erwiesen.

Eine Schwermetallbelastung sollte nicht im Alleingang vorgenommen werden. An erster Stelle sollte auch immer ein Test stehen, denn nur mit einem solchen hat man eine Grundlage, nach der man Arbeiten kann. Außerdem verwertbare Ergebnisse, die zeigen, dass die Schwermetalle wirklich ausgeleitet wurden und nicht im Körper verschoben.

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