Kerngesund

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Das innere Kind


Als das innere Kind bezeichnet man Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, die wir aus unserer Kindheit gespeichert haben. Vieles davon ist uns nicht bewusst. Durch die Arbeit mit dem inneren Kind wird es uns möglich, positive Erlebnisse aus unserer Kindheit als Kraftquell nutzbar zu machen.

Im Umkehrschluss bedeutet es auch, dass wir wieder Kontakt zu negativen Erlebnissen wie Verlassensängste und Verletzungen bekommen können und unser dieser annehmen können. Oftmals sind solche Erfahrungen aus der Kindheit prägend und führen dazu, dass wir so sind, wie wir eben nunmal sind. Besonders auffällig kann sich das innere Kind zeigen, wenn wir mit jemandem streiten – vor allem mit dem Partner.

Wer kennt das nicht – der Partner wirft einem etwas vor und plötzlich ist es, als würde ein Schalter umgelegt. Wir geraten in Wut und sagen Dinge, die wir „bei klarem Verstand“ so nicht sagen würden. Wir reagieren mit Wut, Trotz und Ablehnung. In diesem Moment hat unser inneres Kind das Ruder übernommen und zeigt sich wahrhaftig von der kindischen Seite. Während solcherlei Reaktionen vielleicht noch nachvollziehbar sind gibt es noch viele andere Erinnerungen, die in uns gespeichert sind, die sich mit dem Verstand nicht mehr erfassen lassen. Aber auch sie können einen massiven Einfluss auf unser Verhalten haben, das sich sowohl körperlich als auch psychisch zeigt.

In der Homöopathie gibt es ein Mittel, das Verletzungen zu heilen vermag, die in einer sehr frühen kindlichen Phase passiert sind. Die Rede ist von Ampelopsis. Dabei handelt es sich um wilden Wein. Das Thema von Ampelopsis ist ein Gefühl der Ablehnung, das einem als Kind wiederfahren ist. Hierbei geht es allerdings weniger um das Kleinkindalter sondern schon um eine vorgeburtliche Prägung. Die Ablehnung macht sich in einem Gedanken an eine Abtreibung oder an den Versuch einer solchen bemerkbar. Auch wenn ein Elternteil das Ungeborene unbewusst – und natürlich auch bewusst – ablehnt kann es zu einer Symptomatik führen. Diese zeigt sich in einem Gefühl, abgelehnt zu werden, nicht dazu zu gehören. Man fühlt sich als Außenseiter. Um dieses Gefühl zu kompensieren können daraus äußerst hilfsbereite Menschen werden die für andere alles tun – bis hin zur Selbstaufgabe. Weitere Themen sind Eifersucht, Neid, Depression und Verlassensängste. Körperlich zeigt sich das in Wassersucht, Neigung zum Kollaps aber auch in diversen Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege. Diese werden ab der 3. Schwangerschaftswoche bis hin zum 4. Monat in verschiedenen Stufen gebildet. Ein Zusammenhang mit Abtreibungen, die bis zur 14. Woche durchgeführt werden dürfen liegt hier nahe. Auch Nackensymptome können sich zeigen, diese hängen zusammen mit dem „sich klein machen“, aber auch der Embryonalhaltung.