Kerngesund                  

                                    


Chronischer Botulismus


Im Beitrag über Botulismus wurde die chronische Form ja schon angesprochen. Diese hat sich bisher vor allem bei Rindern gezeigt. In diesem Artikel eines betroffenen Bauern ist allerdings nicht nur die Rede davon, dass seine Milchkühe erkrankt sind sondern auch er selbst.

Dennoch gibt es Zweifel daran, dass für die Erkrankung der Kühe Clostridium Botulinum verantwortlich sei. Gegner der Theorie behaupten, dass die Kühe schlecht gehalten wurden, abgemagert seien und zudem verschmutzt waren und an Entzündungen litten. Botulismus-Forscher sehen darin aber nicht die Ursache für eine noch unbenannte Erkrankung sondern der Zustand der Kühe sei auf Botulismus zurückzuführen. Da es sich um eine schleichende Krankheit handelt magern die Kühe ab, vernachlässigen ihre Fellpflege wodurch sich Entzündungen und Verschmutzungen bilden – bis sie schlussendlich so schwach sind, dass sie völlig bewegungsunfähig sind.

Als Auslöser für die Krankheit steht vor allem eines im Verdacht: Das Herbizid Glyphosat, aber auch die Massentierhaltung an sich. Der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, dass ein Haufen Lebewesen, eingezwängt auf engstem Raum, eine Brutstätte für Seuchen aller Art ist. Kommt dazu noch eine geschwächte Darmflora sind allerlei Krankheiten Tür und Tor geöffnet. Glyphosat steht auf der Liste der potentiell krebserregenden Stoffe, wird aber weiterhin munter in der Landwirtschaft eingesetzt. Inzwischen ist es im Urin von zwei Drittel aller Deutschen zu finden. Glyphosat bringt das Gleichgewicht einer gesunden Darmflora aus dem Lot und sorgt dafür, dass sich Clostridium Botulinum im menschlichen – und tierischen – Darm vermehrt und die giftigen Toxine bildet. Diese führen zu einer schleichenden Vergiftung und können eine ganze Reihe von Symptomen auslösen, je nachdem, wie stark sie vorhanden sind.

Das Problem mit Glyphosat ist weder neu noch unbekannt, es wird nur gerne ignoriert. 2002 erhielt es in der EU eine Zulassung für 10 Jahre. Diese Zulassung war 2012 abgelaufen. Zu diesem Zeitpunkt hätte eine Neubewertung des Mittels erfolgen müssen. Diese Neubewertung wurde allerdings aufgeschoben und wird gerade aktuell wieder diskutiert. Inzwischen wurde es erneut zugelassen, diesmal für sieben Jahre statt der vorgesehenen 15. So lange nicht eindeutig geklärt ist, wie sich Glyphosat auf den menschlichen Körper auswirkt sollte man darauf achten, bei wem man was kauft und was man isst. Die Folgen sind nicht abzusehen. Aus diesem Grund ist es bei einer ganzheitlichen Behandlung auch immer wichtig, der Darmflora besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Hier werden wichtige Mineralstoffe ebenso aufgenommen wie Gifte, die sich schleichend im Körper ausbreiten.